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"Goldene Höhe", TG IV

 

Industrie- und Gewerbegebiet „Goldene Höhe, Teilgebiet IV“

Eingerahmt von der A 72, der Bahnstrecke und der B 173 wurde im Jahr 2002 das neue Industrie- und Gewerbegebiet „Goldene Höhe, Teilgebiet IV“ förmlich aus dem Boden gestampft, um dem Automobilzulieferer Magnetto Automotive Deutschland GmbH die Möglichkeit zur Ansiedlung zu geben. Durch einen rasanten Bauablauf konnte bereits im März 2003 Richtfest gefeiert und im April 2004 die Serienproduktion gestartet werden.
Generaldirektor Maurizio Raviola nannte 3 Faktoren, dass Treuen für den Standort in Deutschland ausgewählt wurde: Das Vertrauen, ohne dem der Konzern die Herausforder-
ung nicht angenommen hätte, die Zähigkeit der verantwortlichen Personen vor Ort und die Kompetenz und das Engagement.
Jeden Tag verlassen rund 20 000 Teile die Treuener Pressen. Für die Platinen (auf Größe geschnittene Druckbleche) müssen pro Jahr zirka 65 000 Tonnen Stahl angeliefert und verarbeitet werden. Umsatz von über 100 Millionen Euro im Jahr und die ständigen Erweiterungen sind Beispiele für die positive Entwicklung.
Noch in der Bauphase von Magnetto wurde im November 2002 ein weiterer Ansiedlungs-vertrag mit dem META WERK Zwickau abgeschlossen, hier befindet sich die Scherdel Schweiß- und Umformtechnik GmbH Treuen, ebenfalls ein Automobilzulieferer.
Mit dem aus der Schweiz stammenden Unternehmen Weidmann Plastics Technology AG reihte sich 2004 eine weitere Firma in den Automobilzulieferstandort „Goldene Höhe" in Treuen ein. 2012 erweiterte das Unternehmen um 10 500 Quadratmeter. Damit verfügt das Werk über eine Produktionsfläche von 10 000 und eine Logistikfläche von 15 000 Quadratmetern.
Im April 2009 erfolgte der Erschließungsauftakt des 2. Bauabschnittes im Industrie- u. Gewerbegebiet „Goldene Höhe“, Teilgebiet IV mit der Geländeregulierung eines großen Areals von zirka 15 ha. Das zur Autobahn hin abschüssige Gelände musste an seiner tiefsten Stelle über 10 Meter angehoben werden, um eine Planfläche zur Bundesstraße hin zu erhalten. 700 000 Tonnen Erdmassen mussten bewegt, eingearbeitet, verdichtet und planiert werden. Grundlagen für weitere Ansiedlungen, die mit der Gühring oHG, als erster Investor des
2. Bauabschnittes, in die Tat umgesetzt wurde. Gühring ist ein weltweit führender Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Metallzerspanung mit über 60 Produktionsstätten auf allen Kontinenten. Mit der Einweihung des neuen Werkes im April 2013 erfolgte gleichzeituig der Spatenstich für die erste Erweiterung des Treuener Gühring-Werkes.

Unsere Industrie- und Gewerbegebiete verändern endgültig die Industriestruktur der ehemaligen Textilstadt. Der vielseitige Branchenmix aus produzierendem Gewerbe (Metallverarbeitung, grafisches Gewerbe, Bau von technischen Ausrüstungen, Textilindustrie mit Stickerei und Konfektionsbetrieben) sowie Dienstleistungsunternehmen sind ein gesunder Ausgangspunkt für die Stadtentwicklung von Treuen im 21. Jahrhundert.
Diese positiven Veränderungen werden noch deutlicher in der Arbeitsplatzsituation. Mit dem Zusammenbruch der Textilindustrie 1990, die die bestimmende Branche in den zurückliegenden Jahrhunderten war und deren Unternehmen, bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Firma Vowalon Beschichtung GmbH, fast alle geschlossen wurden, konnte durch ein breites Engagement von Stadt und Wirtschaft ein Wegbrechen von unzähligen Arbeitsplätzen abgefedert werden. Mit der Erschließung der neuen Gewerbegebiete, dem Tief- und Hochbau oder der Ausrüstung der Produktionshallen bzw. als gegenwärtige Subunternehmer konnten sich viele Treuener und regionale Unternehmen stabilisieren, im harten Konkurrenzkampf bestehen und ihre Arbeitsplätze weitestgehend erhalten, die gleichzeitig in einer Wellenwirkung mithelfen etliche Arbeitsplätze auf dem Arbeitsmarkt zu binden.

 
 
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